Werder_HFV

SZ_HABEN

Die Satzung

Die Satzung des Habenhauser Fußballverein von 1952 e.V.

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

     1. Der Verein führt den Namen: Habenhauser Fußballverein von 1952 e.V.
     Die Abkürzung des Vereinsnamens lautet: HFV.
     Der Gründungstag ist der 2. März 1952.

     2. Der Verein ist unter der Nr. 2212 im Vereinsregister Bremen eingetragen und hat
     seinen Sitz in Bremen-Habenhausen.

     3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

     4. Der Verein ist parteipolitisch, konfessionell und rassistisch neutral.

     5. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
     Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
     Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird
     verwirklicht insbesondere durch die Förderung des Fußballsports.

     6. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
     werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

     7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Verein fremd sind oder
     durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

     8. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Bremen e.V., und der einzelnen
     Fachverbände, deren Sportarten im Verein betrieben werden.

§ 2 Mitgliedschaft

     1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Aufnahme ist
     schriftlich zu beantragen und erfolgt durch den Hauptvorstand, Bei Minderjährigen
     ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

     2.a) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern
     und Ehrenmitgliedern.

        b) Ordentliche Mitglieder sind Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
     Jugendliche Mitglieder sind Personen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr.
     Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Hauptvorstandes von der
     Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten
     Mitglieder ernannt. Sie haben alle 'Rechte' der ordentlichen Mitglieder, werden aber
     beitragsfrei gestellt.

     3.a) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

        b) Der Austritt ist zum 30.06. und 31.12. eines Jahres unter Einhaltung einer Frist
     von 6 Wochen zulässig und muss schriftlich dem Vorstand angezeigt werden.
     Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

        c) Ein Mitglied kann durch den Hauptvorstand ausgeschlossen werden, wenn es

          1. gegen die Interessen des Vereins oder seine Satzung verstößt oder grobes
          unsportliches Verhalten zeigt;

          2. unehrenhafte Handlungen begeht;

          3. trotz Mahnung mit der Zahlung des Vereinsbeitrages von mehr als einem
          Jahresbeitrag rückständig ist.

        d) Vor Ausschluss eines Vereinsmitgliedes muss diesem Gelegenheit zur
     Äußerung vor dem Hauptvorstand gegeben werden (entfällt bei 3. c) 3.).
     Der Bescheid über den Ausschluss muss per Einschreibebrief mitgeteilt werden.
     Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der
     Ausschlussmitteilung schriftlich beim Ehrenrat Einspruch einlegen.
     Dieser entscheidet endgültig.

§ 3 Beiträge

     1. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und der Aufnahmegebühr wird von der
     Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit festgelegt.

     2. Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3 Mehrheit einen Zusatzbeitrag
     beschließen.

     3.Der Vorstand kann über Beitragsstundung und Beitragsermäßigung entscheiden.

§ 4 Stimmrecht/Wählbarkeit/Abstimmung

     1. Stimmberechtigt und wählbar sind alle ordentlichen Mitglieder.

     2. Alle Ämter sind Ehrenämter

     3. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen, es sei denn, die Mehrheit der
     anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt geheime Abstimmung.

     4. Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, wird mit einfacher
     Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen.

§ 5 Vereinsorgane

     Organe des Vereins sind:

     1. die Mitgliederversammlung

     2. der geschäftsführende Vorstand

     3. der Hauptvorstand

     4. der Ehrenrat

     5. die Jugendvertretung

§ 6 Mitgliederversammlung

     1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

     2. Im 1. Quartal eines jeden Jahres soll eine Mitgliederversammlung durchgeführt
     werden. Der Vorstand kann bei Bedarf außerordentliche Mitgliederversammlungen
     einberufen. Er ist dazu verpflichtet wenn mindestens 10 % der stimmberechtigten
     Mitglieder dieses schriftlich beantragen.

     3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand unter
     Bekanntgabe der Tagesordnung. Sie hat schriftlich oder unter
     „Amtlicher Bekanntmachung" mindestens zwei Wochen vorher zu erfolgen.

     4. Anträge müssen mindestens 4 Wochen vor der Mitgliederversammlung dem
     Vorstand vorliegen.

     5. Später gestellte Anträge werden nur behandelt, wenn vorher 2/3 der anwesenden
     stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit bestätigt.

     6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

     7. Satzungsänderungen sind nur mit 2/3 Mehrheit möglich.

     8. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom
     Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

     Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

     1. Entgegennahme des Jahresberichtes;

     2. Entgegennahme des Kassenberichtes und des Berichtes der Rechnungsprüfer;

     3. Entlastung des Kassenwartes sowie des Vorstands.

     4. Wahl des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

     5. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der Aufnahmegebühr;

     6. Satzungsänderungen;

     7. Beschlussfassung über Anträge;

     8. Ernennung von Ehrenmitgliedern

§ 8 Vorstand

     1. Geschäftsführender Vorstand

     Er besteht aus:
     a) 1. Vorsitzender,
     b) Leiter Spielbetrieb,
     c) Leiter Finanzen,
     d) Leiter Jugend,
     e) Leiter Kommunikation und Marketing,
     f) Leiter Verwaltung.

     Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende oder der Leiter
     Finanzen jeweils in Gemeinschaft eines weiteren geschäftsführenden
     Vorstandsmitgliedes. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
     Der geschäftsführende Vorstand erledigt Aufgaben, die nicht der Behandlung durch
     den Hauptvorstand bedürfen. Er ist zuständig für Aufgaben, die aufgrund ihrer
     Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Der Hauptvorstand ist über die
     Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstands laufend zu informieren.

     2. Hauptvorstand

     Er besteht aus:
     a) geschäftsführender Vorstand,
     b) Spielleiter,
     c) Schiedsrichterobmann,
     d) Technischer Leiter,
     e) Sprecher des Ehrenrats,
     f) Sprecher/in des Jugendausschusses
     g) 2. Jugendleiter,
     h) 2. Kassenwart,
     i) 2. Schriftführer,
     j) Pressewart.

     Für besondere Aufgaben kann der Vorstand zusätzliche Personen berufen.

     Der Hauptvorstand leitet den Verein. Er tritt nach Bedarf –jedoch mindestens einmal
     im Quartal- zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der
     Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Vorstandssitzungen werden vom
     Vorsitzenden oder dem Leiter Finanzen geleitet. Sind beide nicht anwesend,
     wählen die zur Sitzung erschienenen Vorstandsmitglieder einen Leiter der
     Vorstandssitzung.

     Der Hauptvorstand hat folgende Aufgaben:
     a) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
     b) Beschlussfassung über die Haushaltspläne;
     c) Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;
     d) kommissarische Berufung von Vorstandsmitgliedern bei Ausscheiden eines
     gewählten Vorstandsmitglieds;
     e) Aufstellung von Ordnungen nicht satzungsrechtlicher Art
     (z. B. Geschäftsordnung, Finanzordnung, Jugendordnung, Ehrungsordnung).

§ 8a Ehrenrat

     1. Der Ehrenrat besteht aus mindestens 5 Vereinsmitgliedern, die das
     40. Lebensjahr vollendet und mindestens 10 Jahre dem Verein
     ununterbrochen angehört haben müssen. Sie sollten vorher bereits
     ein Amt im Verein (Vorstand, Spielführer, Betreuer oder ähnlich) ausgeübt haben.

     2. Der Ehrenrat wählt einen Sprecher aus seiner Mitte. Dieser gehört zum
     Hauptvorstand. Der Ehrenrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.
     Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sprechers.

     3. Der Ehrenrat tagt in unregelmäßigen Abständen. Der geschäftsführende Vorstand
     lädt den Ehrenrat einmal jährlich zu einer gemeinsamen Sitzung ein.

     4. Der Ehrenrat hat die Aufgabe, die Tradition und das Ansehen des Vereins und
     seiner Mitglieder zu wahren und im Interesse des Vereins bei Streitigkeiten unter den
     Mitgliedern als Schlichtungs- und Entscheidungsinstanz zu fungieren.
     Bei Ausschlüssen von Mitgliedern ist der Ehrenrat Berufungsinstanz.

     5. Die Mitglieder des Ehrenrats werden auf der Mitgliederversammlung gewählt.

§ 8b Jugendvertretung

     1. Die Jugendvertretung besteht aus 3 Vereinsmitgliedern - der/die Vorsitzende
     des Jugendausschusses und 2 Vertreter/innen - , die mindestens das 12.
     Lebensjahr und höchstens das 27. Lebensjahr vollendet haben.

     2. Die Jugendvertretung wird unter Leitung der Jugendleiter von den jugendlichen
     Mitgliedern des Vereins gewählt.

     3. Die Jugendvertretung hat die Aufgabe, die Belange der Jugendlichen den
     Jugendleitern und dem Vorstand zu übermitteln. Sie geben auf der Mitglieder-
     versammlung einen Bericht ab. Der/die Vorsitzende des Jugendausschusses ist
     Mitglied des Hauptvorstandes.

     4. Näheres regelt die Jugendordung.

§ 9 Abteilungen

     1. Für die im Verein betriebenen Sportarten gibt es Abteilungen.

     2. Die Abteilungen werden durch die Abteilungsleiter oder deren
     Stellvertreter geleitet.

     3. Der Abteilungsleiter oder sein Stellvertreter hat Sitz und Stimme
     im Hauptvorstand.

     4. Der geschäftsführende Vorstand kann an jeder Abteilungsversammlung
     teilnehmen und ist zur Jahreshauptversammlung der Abteilungen einzuladen
     und zu unterrichten.

§ 10 Wahlen

     1. Die Mitglieder des Vorstands werden für 2 Jahre gewählt.
     Sie bleiben jedoch bis zur Neu bzw. Wiederwahl im Amt.

     2. Die Abteilungsleiter werden in den Abteilungsversammlungen gewählt.

     3. Der Hauptvorstand kann durch 2/3 Mehrheit seiner Mitglieder einzelne
     Vorstandsmitglieder ihres Amtes entheben und kommissarisch anders besetzen.
     Die Gründe sind in diesem Fall der nächsten Mitgliederversammlung
     bekannt zu geben.

§ 11 Rechnungsprüfung

     1. Die Kassenführung des Vereins wird mindestens einmal jährlich von bis zu
     drei auf der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfern geprüft.
     Die Rechnungsprüfer geben der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht
     und beantragen bei ordnungsgemäßer Rechnungslegung die Entlastung des
     Kassenwartes und daran anschließend die Entlastung des Vorstands.

     2. Die Rechnungsprüfer werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.
     Wiederwahl ist zulässig, wobei der am längsten im Amt befindliche
     Rechnungsprüfer automatisch ausscheidet.
     Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Hauptvorstand angehören.

§ 12 Auflösung des Vereins

     1. Die Auflösung des Vereins ist in einer nur zu diesem Zweck einberufenen
     Mitgliederversammlung möglich. Diese Mitgliederversammlung ist beschlussfähig,
     wenn 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind.

     2. Sind 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder nicht anwesend ist nach spätestens
     4 Wochen mit derselben Tagesordnung erneut einzuladen.
     Diese Versammlung ist in jedem Fall beschlussfähig.

     3. Die Auflösung des Vereins kann nur mit 3/4 Mehrheit der erschienenen
     stimmberechtigten Mitglieder erfolgen. Die Abstimmung hat namentlich zu erfolgen.

     4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
     Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Bremen e.V.,
     der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder
     kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 13 Haftung

     1. Der Verein übernimmt keine Haftung für seine Mitglieder.

     2. Der Verein gewährt Versicherungsschutz im Rahmen der kollektiven Unfall und
     Haftpflichtversicherung des Landessportbunds Bremen e.V.

     3. Im übrigen haftet der Verein nur mit seinem Vereinsvermögen.

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

     Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung vom 25. Januar 1980
     beschlossen und tritt zum 1. Januar 1980 in Kraft.
     Die bisherige Satzung tritt mit diesem Tage außer Kraft.
     (Letzte Änderung am 09. April 2010).

Stand: 09.04.2010

Die Satzung als Download


 

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